

Systemische Familien- und Themenaufstellungen sind eine erfahrungs- und lösungsorientierte Methode der systemischen Arbeit.
Systemisch bedeutet, dass der Mensch in Lebenszusammenhänge eingebunden ist und nicht isoliert existiert. Die Beziehungen und Lebensbereiche nehmen Einfluss und haben eine Wirkung auf unser Erleben, Denken, Fühlen und Handeln.
In einer systemischen Aufstellung wird ein Anliegen, d. h. das Thema, das eine Teilnehmer:in mitbringt, im Raum aufgestellt. Dadurch wird das innere, unbewusste Bild, das diese Person von dem Thema hat, räumlich sichtbar. Dabei werden die Lebensbereiche, Beziehungen und inneren Anteile einbezogen, die mit dem Anliegen in Zusammenhang stehen.
Für die räumliche Aufstellung stellen sich Teilnehmer:innen der Gruppe zur Verfügung und übernehmen hierfür Stellvertretungen wichtiger Elemente des Anliegens. Sie unterstützen durch ihre Wahrnehmungen und Impulse die Dynamik der Aufstellung.
Es geht in der Aufstellungsarbeit um das Verstehen, Achten und Würdigen dessen, was war und was wirkt. Daraus können neue Sichtweisen, innere Bewegung, eine neue Ordnung und stimmige Lösungen entstehen.
Neue Wahl-, Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten können sich entfalten.
Vielleicht kennen Sie einige dieser Erfahrungen aus Ihrem eigenen Leben:
Systemische Aufstellungen zeigen dabei keine allgemeingültige Wahrheit, sondern eröffnen eine mögliche Perspektive auf ein Anliegen.
Systemische Aufstellungen sind ein erfahrungsorientierter Ansatz zur persönlichen Reflexion. Sie ersetzen keine Psychotherapie und sind keine psychotherapeutische Behandlung.


Viele Menschen erleben, dass sich bestimmte Themen, Konflikte oder Muster wiederholen oder sich nur schwer greifen lassen. Manchmal entsteht das Gefühl, dass etwas bremst, Kraft bindet oder eine gewünschte Entwicklung erschwert.
In einer systemischen Aufstellung können Dynamiken, Zusammenhänge sowie Denk-, Bewertungs- und Verhaltensmuster sichtbar werden und dadurch neue Sichtweisen ermöglichen.
Dabei können auch Zusammenhänge erkennbar werden, die ihren Ursprung in der eigenen Biografie haben oder mit Erfahrungen, Schicksalen und unausgesprochenen Themen innerhalb des Familiensystems verbunden sind.
Ebenso können wiederkehrende Beziehungsmuster, Konfliktsituationen oder mögliche Ursachen von Widerständen und Blockaden beleuchtet werden.
Ein tieferes Verstehen und Klarheit über unsere eigenen Bedürfnisse können entstehen. Auch zugrunde liegende Dynamiken und Bedürfnisse in Familien, Partnerschaften, im beruflichen Kontext oder anderen Lebensbereichen können sich zeigen.
Durch dieses Sichtbarwerden kann mehr Klarheit entstehen. Der Zugang zu den eigenen Ressourcen, Stärken und Potenzialen kann gestärkt und die Verbindung zu sich selbst vertieft werden. Eine systemische Aufstellung kann dabei unterstützen, sich bewusster wahrzunehmen, den eigenen Platz einzunehmen, gesunde Grenzen zu entwickeln, Beziehungen bewusster zu gestalten und mehr Lebendigkeit im eigenen Leben zu erfahren.
Sie kann außerdem dazu beitragen, wieder mehr in die eigene Handlungsfähigkeit zu kommen, klarere Entscheidungen zu treffen und innere Orientierung zu entwickeln. Auch das Abschließen und Weitergehen – im Sinne von innerem Ordnen und Neu-Ausrichten – kann durch eine Aufstellung unterstützt werden.
Auch durch neue Formen des Umgangs mit vergangenen Erfahrungen können sich neue Sichtweisen eröffnen.
Auf diese Weise kann Raum entstehen für neue Wege, für das Einnehmen des eigenen Platzes im Leben und für Entwicklungen, die wieder möglich werden.
In einer systemischen Aufstellung wird ein persönliches Anliegen räumlich dargestellt.
Das Anliegen wird vor der Aufstellung in einem Vorgespräch (telefonisch oder in einem eigenen Termin) gemeinsam geklärt und formuliert.
Durch die räumliche Darstellung der beteiligten Personen oder Anteile können Beziehungen, Dynamiken und innere Bilder sichtbar werden, die oft unbewusst wirken.
In einer Gruppenaufstellung übernehmen andere Teilnehmende als Stellvertreterinnen und Stellvertreter wichtige Elemente des Anliegens – zum Beispiel Familienmitglieder, Kolleginnen oder Kollegen, Gefühle, Symptome oder innere Anteile.
Sie werden vom Aufstellenden im Raum positioniert und nehmen häufig Gefühle, Körperempfindungen oder Bewegungsimpulse wahr, die Hinweise auf das zugrunde liegende Thema geben können.
So können Zusammenhänge sichtbar werden, die im Alltag schwer zu erkennen sind. Im Verlauf der Aufstellung zeigt sich oft, was Kraft bindet, Konflikte aufrechterhält oder Entwicklung erschwert – und welche Schritte zu mehr Klarheit, innerer Ordnung und Bewegung beitragen können, sowie was es braucht, damit sich die Dynamik lösen und neu ordnen kann.
Ich begleite diesen Prozess aufmerksam und wertfrei. Dabei geht es nicht darum, Lösungen vorzugeben, sondern einen Raum zu schaffen, in dem sich neue Perspektiven, Erkenntnisse und stimmige Lösungen entfalten können.
Zu Beginn formuliert die aufstellende Person ihr Anliegen oder ihre Fragestellung.
Teilnehmende aus der Gruppe übernehmen als Stellvertreterinnen und Stellvertreter Rollen, die für das Anliegen wichtig sind – zum Beispiel Familienmitglieder, Kolleginnen oder Kollegen, Gefühle, Symptome oder innere Anteile
Die Stellvertreterinnen und Stellvertreter werden im Raum positioniert. In ihrer Stellvertretung nehmen sie häufig Gefühle, Bewegungsimpulse oder andere Wahrnehmungen wahr und bringen diese zum Ausdruck. Dadurch können Dynamiken und Zusammenhänge innerhalb des Systems sichtbar werden.
Die Aufstellungsleitung begleitet den Prozess und unterstützt dabei, dass sich Schritt für Schritt ein neues Bild entwickeln kann – ein sogenanntes Lösungsbild. Dieses kann neue Perspektiven eröffnen und Hinweise auf mögliche nächste Schritte geben.
Auch ohne ein eigenes Anliegen ist eine Teilnahme an einer Aufstellungsgruppe möglich und ausdrücklich willkommen.
Als Stellvertretung (auch Repräsentant:in genannt) dabei zu sein, ist eine gute Gelegenheit, das systemische Familien- und Themenaufstellen kennenzulernen und vielfältige Erfahrungen in unterschiedlichen Kontexten und „Rollen“ zu machen. Dies erweitert den eigenen Verständnis- und Erfahrungshorizont und schult die Wahrnehmungsfähigkeit.
Viele Menschen erleben eine Stellvertretung auch als bereichernde Erfahrung, aus der sich persönliche Erkenntnisse oder neue Perspektiven ergeben können.
Für eine Stellvertretung sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Alles Wichtige wird vor Ort erklärt.
Melden Sie sich einfach über das Anmeldeformular zu einem der Gruppenaufstellungen an.
Menschen kommen mit sehr unterschiedlichen Anliegen in eine Aufstellung – zum Beispiel mit dem Wunsch etwas zu ordnen oder mit dem Bedürfnis nach mehr Klarheit und Verstehen. Etwas abzuschließen kann ein zentrales Thema sein und ebenso etwas Neues ins Leben einzuladen, neue Wege zu öffnen oder das eigene Leben wieder kraftvoller in die Hand zu nehmen und zu gestalten.
Die folgenden Beispiele geben einen Einblick in mögliche Themenfelder.
Diese Auflistung stellt Beispiele möglicher Anliegen dar.
Im Mittelpunkt steht immer das individuelle Thema der aufstellenden Person.
Die Aufstellungsarbeit ist so vielfältig wie das Leben selbst.
Die systemischen Aufstellungstage beginnen gemeinsam um 10 Uhr.
Je nach Anzahl der Aufstellungen endet die Gruppe gegen etwa 16 Uhr.
Zwischen den Aufstellungen gibt es jeweils eine Pause
Es besteht außerdem die Möglichkeit, eine kurze Frage aufzustellen (ca. 10–15 Minuten). Dies bitte im Vorfeld mit mir absprechen.
Alle Inhalte der Gruppe unterliegen der Verschwiegenheit.
Die Aufstellungsarbeit ersetzt keine Psychotherapie und ist keine psychotherapeutische Methode.
Systemische Aufstellungen können für Menschen hilfreich sein, die ein Thema aus einer neuen Perspektive betrachten oder mehr Klarheit in eine persönliche oder berufliche Situation bringen möchten.
Sie können mit einem eigenen Anliegen oder als Stellvertreter:in an einer Aufstellung teilnehmen.
Auch Menschen, die diese Form der systemischen Arbeit kennenlernen möchten, sind herzlich willkommen.
Manchmal genügt ein neuer Blick auf Zusammenhänge, damit sich etwas im Leben wieder in Bewegung setzen kann.
Viele Menschen interessieren sich für Aufstellungsarbeit und sind gleichzeitig unsicher, ob sie für ihr Anliegen passend ist. Gerne können wir in einem kurzen Gespräch klären, ob und in welcher Form eine Aufstellung für Sie stimmig sein kann.
Wenn Sie neugierig sind, sind Sie herzlich eingeladen, an einer Aufstellungsgruppe teilzunehmen – mit einem eigenen Anliegen oder als Stellvertreter:in.
Bei Fragen oder wenn Sie überlegen teilzunehmen, können Sie sich jederzeit gerne melden. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Systemische Aufstellungen dienen der Reflexion persönlicher und beruflicher Themen sowie der Erweiterung von Perspektiven.
Sie stellen keine Therapie dar und ersetzen keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung.
Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich.
Bei bestehenden psychischen Erkrankungen oder in akuten Krisensituationen wenden Sie sich bitte an eine entsprechend qualifizierte medizinische oder psychotherapeutische Fachperson.
Die Teilnahme an einer Aufstellung oder Prozessarbeit setzt eine ausreichende psychische und körperliche Stabilität voraus.
Mit der Anmeldung erklären die Teilnehmenden, sich dieser Voraussetzung bewusst zu sein und eigenverantwortlich an der Veranstaltung teilzunehmen.
Systemische Aufstellungen sowie körper- und ausdrucksorientierte Prozessarbeit können innere Prozesse anregen, die auch nach der Veranstaltung weiterwirken können. Integration geschieht häufig über Zeit – im Alltag, in inneren Bildern oder auch über den Körper.
Die Begleitung erfolgt im Rahmen systemischer Beratung und Prozessarbeit und ersetzt keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung.
Die Verantwortung für persönliche Entscheidungen, Handlungen und den Umgang mit Impulsen aus der Aufstellungsarbeit liegt jederzeit bei den Teilnehmenden selbst.
Die Aufstellungsgruppe findet in einem geschützten und respektvollen Rahmen statt.
Alle Teilnehmenden sind eingeladen, achtsam und wertschätzend miteinander umzugehen.
Persönliche Inhalte, Erfahrungen und Themen, die im Rahmen der Aufstellungsarbeit sichtbar werden, werden vertraulich behandelt.
Auch die Teilnehmenden sind gebeten, die persönlichen Anliegen und Erfahrungen anderer aus der Gruppe vertraulich zu behandeln und nicht nach außen weiterzugeben.
Nein. Viele Menschen kommen mit einer Frage, einem Gefühl oder einer Situation, die sie beschäftigt. Das Anliegen kann sich im Vorgespräch Schritt für Schritt klären.
Nein. Für die Teilnahme an einer Aufstellungsgruppe sind keine Vorkenntnisse nötig.
Ja. Sie können auch als Stellvertreter:in teilnehmen.
Das können wir gerne in einem kurzen Gespräch klären.
Nein. Systemische Aufstellungen ersetzen keine Psychotherapie und sind keine psychotherapeutische Behandlung.
In einem ersten Gespräch können wir gemeinsam schauen, ob und in welcher Form eine Begleitung für Sie passend sein kann.
Das Erstgespräch findet telefonisch statt.
Die Gespräche finden in meiner Praxis in Germering bei München (Münchner Westen) oder auch online statt.
Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Meine Praxis befindet sich in Germering-Unterpfaffenhofen bei München, zwischen dem Münchner Westen und dem Fünf-Seen-Land.
Sie ist gut erreichbar aus:
Fürstenfeldbruck · Gilching · Puchheim · Starnberg · Landsberg · Würmtal.

© OpenStreetMap-Mitwirkende
Sie stellen keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung dar und ersetzen keine entsprechende Therapie.
Ich stelle keine Diagnosen und behandle keine psychischen oder körperlichen Erkrankungen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden, psychischen Erkrankungen oder akuten Krisen wenden Sie sich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine approbierte Psychotherapeutin bzw. einen approbierten Psychotherapeuten.
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