

Seit vielen Jahren begleite und berate ich als Pädagogin, Coachin und systemische Aufstellerin Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen und mit vielfältigen Anliegen.
Aus meiner langjährigen Erfahrung und meinem eigenen persönlichen Entwicklungsprozess hat sich im Laufe der Zeit eine Arbeitsweise entwickelt, die sich in der Begleitung von Menschen als nachhaltig und tragfähig erwiesen hat und meine Arbeit bis heute prägt.
In meiner Praxis begleite ich Menschen im Rahmen von Coaching, Beratung und Aufstellungsarbeit seit acht Jahren Menschen in ihren Anliegen. Seit 25 Jahren entwickle und leite ich zudem Gruppenangebote.
Alles, was in „meiner“ Methode zusammenläuft, habe ich selbst in zahlreichen Trainings, Kursen und Ausbildungen sowie in Selbsterfahrungsangeboten – sowohl im Einzelsetting als auch in Gruppen – erfahren, geprüft und die positiven Wirkungen erlebt.
Im Laufe der Zeit sind meine Erfahrungen und meine Vision in meine Arbeit eingeflossen. Sie prägen meine innere Haltung zum Menschen und zu den Menschen, die ich begleite.


Im Zentrum meiner Arbeit steht die Begleitung von Menschen in ihren persönlichen Entwicklungs- und Bewusstseinsprozessen – hin zu mehr Selbstverantwortung, einer tieferen Verbindung zu sich selbst, innerer Freiheit und höherer Lebensqualität.
Die vielfältigen Herausforderungen, die uns das Leben im Laufe unseres Lebensweges stellt, verstehe ich grundsätzlich als Wachstums- und Entwicklungschancen.
Auf meinem persönlichen wie professionellen Lebensweg habe ich mich intensiv mit den verschiedenen Stationen des Lebensprozesses auseinandergesetzt. Vom Ursprung des Lebens bis zum Tod. In den verschiedenen Lebensaltern geht es um unterschiedliche Bindung-, Entwicklungs-, Lern- und Reifeprozesse mit ihren jeweiligen Herausforderungen und Chancen.
Entfaltung, Annahme und Abschied gehören zu den grundlegenden Erfahrungen unseres Lebensweges. Ebenso zeigt sich überall der Lebensrhythmus selbst: Leben entsteht, entwickelt sich bis zur Blüte und vergeht wieder – Einatmen und Ausatmen, Tag und Nacht.
Krisen und die damit verbundenen Prozesse von Neuorientierung und Selbstfindung stellen uns vor große Herausforderungen und können zugleich – gewollt oder ungewollt – zu wichtigen Chancen für Entwicklung und inneres Wachstum werden.
Auch Themen wie die Entwicklung von Bewusstheit, Präsenz, Ressourcennutzung und Potentialentfaltung sowie die Frage nach Sinn und Richtung im Leben begleiten mich seit vielen Jahren.
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Auseinandersetzung ist die Entwicklung von Selbstbewusstsein und Selbstwert. Aus meiner Erfahrung entsteht diese Entwicklung durch Selbstannahme und Selbstkenntnis, d.h. durch ein tieferes Verständnis der eigenen Geschichte sowie der eigenen Bedürfnisse. Daraus kann eine stabile Beziehung zu sich selbst sowie eine tragende Form von Selbstfürsorge wachsen.
Ein wichtiger Baustein für Lebensqualität kann die bewusste Auseinandersetzung mit destruktiven Verhaltens-, Denk- und Beziehungsmustern sein – etwa im Umgang mit Gefühlen, in der Kommunikation oder im eigenen Verhältnis zu Leistung und Selbstwert.
Ein Beispiel dafür ist der gesellschaftlich stark geprägte Umgang mit Leistung. Hier kann sich eine innere Bewegung vollziehen: weg von der Suche nach Anerkennung im Außen, hin zu mehr Selbstliebe im Inneren. Damit kann sich auch der Blick auf das Leben verändern: an die Stelle eines eher leistungsorientierten Selbstverständnisses kann mehr Raum für das eigene Sein treten: für das eigene Dasein als Quelle von Lebendigkeit und Lebensqualität.
Dazu gehört, familiär geprägte und gesellschaftlich vermittelte Bewertungsmuster zu erkennen und zu durchschauen, die unser Selbstbild oft unbewusst beeinflussen. Viele dieser Maßstäbe wirken im Hintergrund und prägen unser Selbstbild, unsere Beziehungen und unsere Entscheidungen.
Sie bewusst wahrzunehmen und zu hinterfragen eröffnet die Möglichkeit, aus Spiralen der Abwertung auszusteigen und in eine tragende und wohlwollende Beziehung zu sich selbst zu kommen. Daraus kann eine selbstverständliche Form der Selbstwertschätzung entstehen – in Bezug auf den eigenen Körper, die eigene Geschichte und auch auf gesellschaftliche Rollenbilder.
Ich verstehe den Weg, Herausforderungen als Chancen zu nutzen, als einen Prozess der Bewusstseinsentwicklung im menschlichen Leben.
Die Wiedererlangung unserer eigenen Wahl durch den Prozess der Bewusstseinsentwicklung sehe ich dabei als eine grundlegende Ausrichtung und betrachte sie als wichtigen Teil persönlicher Freiheit. Diese Freiheit verstehe ich als Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit sowie die überaus freudvolle Möglichkeit, das eigene Leben zu gestalten.
Für eine klare Begleitung, Coaching, Beratung oder Aufstellungsarbeit erachte ich somit den eigenen Bewusstseinsprozess als grundlegend. Klarheit über mich selbst und eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit meinen eigenen Themen eröffnen mir die Möglichkeit, mein Gegenüber besser zu verstehen und ihren oder seinen Weg wertfrei, wohlwollend und offen zu begleiten.
Durch mein Muttersein habe ich mich intensiv mit den Fragen der Erziehung, kindlicher Entwicklung, Bedürfnissen und der Begleitung kindlicher Erfahrungsräume beschäftigt. Die Herausforderungen und Erfahrungen des Familienlebens sowie meine Rollen als Frau, Mutter, Partnerin und die Dynamik in Paarbeziehungen haben meinen Blick für die vielfältigen Lebensrealitäten von Eltern geschärft. Dazu gehören Themen wie Care-Arbeit, tragende Beziehungen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Selbstfürsorge und Selbstwertschätzung.
Durch die Beschäftigung mit unseren menschlichen Grundbedürfnissen – die weit mehr umfassen als Essen und Trinken – wie Sinnhaftigkeit, Kreativität, tragende Verbindungen, Zugehörigkeit, Naturerfahrung, Bewegung und Selbstfürsorge, hat sich mir ein umfassendes Verständnis unseres menschlichen Daseins eröffnet. Dieses Verständnis bildet heute eine der Grundlagen meiner Arbeit.
In der Achtung und Wahrnehmung unserer Bedürfnisse liegt aus meiner Sicht ein wesentlicher Schlüssel zu einem selbstverantwortlichen Leben.
Als ebenso wichtig erachte ich es, systemische „Verstrickungen“ zu erkennen und aufzulösen. Dadurch entsteht ein klares inneres und äußeres Feld, aus dem heraus wir bewusst wählen, handeln, gestalten und fühlen können. So werden gute Beziehungen, tragende Bindungen und eine nachhaltige Selbstfürsorge im Umgang mit unseren Bedürfnissen möglich.
Ein besonders wertvoller Bestandteil meiner Arbeit ist die systemische Aufstellungsarbeit. Diese Methode ermöglicht es, das gesamte System einer Situation zu betrachten und bislang unerkannte Dynamiken sichtbar zu machen.
Sichtbarkeit ermöglicht es, eine Situation und ihre Zusammenhänge umfassender zu verstehen. Dadurch wird ein bewussterer Umgang mit den eigenen Themen möglich. Auf Grundlage dieses „Sehens“ können Verständnis, Klarheit, Ordnung und Lösungen entstehen. Hier eröffnet sich neuer Handlungsspielraum.
Die Tanztherapie nutze ich nicht primär als Methode in meiner Arbeit, vielmehr bildet sie ein weiteres Grundverständnis meiner Begleitung. Meine Arbeit und mein Blick auf Menschen und ihre Prozesse werden durch diesen Hintergrund getragen. Durch die Tanztherapie habe ich ein grundlegendes Verständnis von Körper, Körperausdruck, Zusammenhang von Körper und innerem Erleben, Bewegung, Verkörperung, Rhythmus, Sinneswahrnehmung, Selbstausdruck, Selbstwert, Selbstwahrnehmung, Präsenz und vielem mehr entwickelt.
Über unseren Körper können auch emotionale und innere Prozesse wahrnehmbar werden.
Körperliche und emotionale Spannungen können sich auch im Körper ausdrücken. Auch Emotionen nehmen wir im Körper wahr und bringen sie körperlich zum Ausdruck– „die Seele drückt sich durch unseren Körper aus.“
Letztlich sind wir durch unseren Körper in der Welt präsent; er verleiht uns unsere physische Existenz. Somit ist der Ausdruck unseres Lebens untrennbar mit unserem Körper verbunden: in und durch ihn erleben wir unsere Lebensprozesse – vom Beginn bis zum Sterben. Wir wachsen, reifen, altern und tragen Narben wie Zeichen und Erfahrungen unseres gelebten Lebens.
Auch schmücken und gestalten wir unseren Körper. Auf diese Weise zeigen wir auch unsere Zugehörigkeiten sowohl in unserem Äußeren als auch in unserem persönlichen Stil – etwa in der Verbundenheit zu Freunden, zu Peergroups oder zu Gruppen mit gemeinsamen sozialen oder politischen Anliegen. Zugleich sind wir genetisch geprägt und über unseren Körper mit verschiedenen Gemeinschaften verbunden: mit unserer Familie, unserem Kulturkreis und letztlich mit der Menschheitsfamilie.
Über unseren Körper treten wir auch mit unserer Gefühlswelt in Kontakt. Das Wahrnehmen, Fühlen und Ausdrücken unserer Gefühle, genau wie die Signale des Körpers, sind elementare Aspekte unseres Menschseins.
Ein Gefühl verstehe ich als eine Kraft, als eine innere Bewegung, eine innere Berührung und natürlich als Ausdruck unserer Lebendigkeit.
Werden Gefühle ignoriert, eingefroren oder unterdrückt, verlieren wir den Zugang zu dieser Kraft.
Oft sind Gefühle durch Kindheitserfahrungen blockiert oder vergraben. Doch auch im Erwachsenenalter können Verletzungen dazu führen, dass Gefühle unterdrückt oder abgespalten werden. Wenn sie wieder ins Fließen kommen, werden sie zu einem kraftvollen und präsenten Teil unserer inneren Welt – unseres Selbst – und fördern so auch die Kommunikation in Beziehungen durch eine vertiefte Selbstwahrnehmung, klareren Selbstausdruck und innere Klarheit. Dies wiederum fördert die Akzeptanz und das Verständnis für die Gefühle des Gegenübers.
Ein wesentlicher Bestandteil einer begleitenden Arbeit besteht darin, die eigenen Gefühle zu verstehen, ihnen Raum zu geben und sie in das eigene Leben zu integrieren.
Für mich bedeutet körperorientierte Arbeit, den Ausdruck des Körpers einzubeziehen, seine Sprache zu verstehen und im begleitenden Prozess auf seine Signale zu achten. In der Gruppenarbeit integrieren wir regelmäßig körperbetonte Übungen, die Prozesse und Dynamiken unterstützen und zur Integration des Erarbeiteten beitragen. Über den Körper zu arbeiten bedeutet, stets ein „leichtes“ Zu-sich-Kommen, da wir uns damit in den eigenen Fokus stellen.
Wir sind Teil der Natur und gehören zu unserer Umwelt, zu unserem Planeten. Wir atmen ihre Luft, ernähren uns von ihr und bewegen uns auf ihr. Durch die Rückverbindung zu dieser Erfahrung und zu diesem Bewusstsein eröffnen sich uns Ressourcen, Sinnhaftigkeit, Zugehörigkeit und Verortung.
Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, ist für mich eine Arbeit, die ich mit großer Freude und Wertschätzung ausübe.
Manchmal genügt es, an einem kleinen Rädchen zu drehen, um Vieles in Bewegung zu setzen. Manchmal braucht es ein „Dranbleiben“, um die gewünschte Richtung zu finden.
Seit 2024
Systemische Familien- und Themenaufstellungen für Gruppen
Seit 2022
Systemische Familien- und Themenaufstellungen mit Figuren im Einzelsetting
Seit 2019
Systemisches Coaching, Beratung und Workshops im professionellen Kontext:
Teamentwicklung, Leitbildentwicklung, Positionsklärung, Führung und Führungsebenen, Selbstfürsorge am Arbeitsplatz, berufliche Umorientierung, USP-Beratung, Konzeptentwicklung für Lehrgänge, Lehrtätigkeit – Mindset und innere Haltung für Pädagogen und systemische Aufsteller*innen u.a.
Seit 2018
Beratung, Begleitung, Coaching, Systemaufstellungen mit Bodenankern und gestalterischen Mitteln sowie Gruppenarbeit in eigener Privatpraxis in Germering
Seit 2013
Natur-Coaching und Natur-Kurse, Kurse zum Thema Achtsamkeit
2009 – 2018
2001 – 2009
1995 – 2000
Studium der Pädagogik (Erziehungswissenschaften) — Magister Artium (LMU)
Magisterarbeit: „Körperbearbeitung und -gestaltung junger Mädchen in der BRD“
Nebenfächer:
1995 – 1999
1999 – 2010
Bewegungsmeditationen, Meditative Tanztechniken
2003 – 2004
Fortbildung in Kinesiologie (Three in One Concepts)
2010 – 2013
Weiterbildung in Naturcoaching – Begleitung und Coaching in der und mit der Natur, systemisches Aufstellen in der Natur, Übergänge gestalten mit Ritual, Märchen in der Prozessarbeit, Innere Kind Arbeit, Archetypen, schamanische Methoden, Achtsamkeit u.v.m.
2010 – 2017
Fortlaufende Kurse und Seminare zum Thema Wahrnehmung und kreative therapeutische Prozessgestaltung und-begleitung, Achtsamkeit und Meditation
2022
Fortbildung im Systemischen Figurenstellen (nach Eva Helle)
2023 – 2024
Fortbildung im Systemischen Themen- und Familienstellen (nach Eva Helle)
Seit jeher beschäftige ich mich mit Bewegung und Tanz, Meditation in Stille sowie Bewegungsmeditationen, Achtsamkeitstechniken, Naturerfahrungen, kreativem Ausdruck und ganzheitlicher Gesundheit sowie (psycho-)therapeutischen Methoden und Heilwissen aus aller Welt.
Meine Interessen sind und waren stets geprägt von der Liebe zum Leben, zur Natur, zum Lernen und zum Ausprobieren und Erfahren.
Das Streben nach Bewusstheit begleitet mich seit über drei Jahrzehnten.
In einem ersten Gespräch können wir gemeinsam schauen, ob und in welcher Form eine Begleitung für Sie passend sein kann.
Das Erstgespräch findet telefonisch statt.
Die Gespräche finden in meiner Praxis in Germering bei München (Münchner Westen) oder auch online statt.
Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Meine Praxis befindet sich in Germering-Unterpfaffenhofen bei München, zwischen dem Münchner Westen und dem Fünf-Seen-Land.
Sie ist gut erreichbar aus:
Fürstenfeldbruck · Gilching · Puchheim · Starnberg · Landsberg · Würmtal.

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Sie stellen keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung dar und ersetzen keine entsprechende Therapie.
Ich stelle keine Diagnosen und behandle keine psychischen oder körperlichen Erkrankungen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden, psychischen Erkrankungen oder akuten Krisen wenden Sie sich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine approbierte Psychotherapeutin bzw. einen approbierten Psychotherapeuten.