Stephanie Diehl
Pädagogin M.A.
Tanz- und Ausdruckstherapeutin ITA
Systemische Familien- und Themenaufstellerin
Systemische Figurenaufstellerin
Meine Erfahrungen, meine Haltung und Arbeitsweise
Über mich
Seit vielen Jahren begleite und berate ich als Pädagogin, Coachin und systemische Aufstellerin Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen und mit vielfältigen Anliegen.
Aus meiner langjährigen Erfahrung und meinem eigenen persönlichen Entwicklungsprozess hat sich im Laufe der Zeit eine Arbeitsweise entwickelt, die sich als effektiv, zutiefst menschenfreundlich, nachhaltig und tragfähig erweist.
In meiner privaten Praxis begleite ich seit acht Jahren Menschen in ihren Anliegen. Seit 25 Jahren entwickle und leite ich zudem Gruppenangebote.
Meine Praxis befindet sich in Germering-Unterpfaffenhofen – zwischen dem Münchner Westen und dem Fünf-Seen-Land.
Alles, was in „meiner“ Methode zusammenläuft, habe ich selbst in zahlreichen Trainings, Seminaren, Kursen und Ausbildungen sowie in Selbsterfahrungsangeboten – sowohl im Einzelsetting als auch in Gruppen – erfahren, geprüft und die positiven Wirkungen erlebt.
Im Laufe der Zeit sind meine Erfahrungen und meine Vision in meine Arbeit eingeflossen. Sie prägen meine innere Haltung zum Menschen und zu den Menschen, die ich begleite.
Haltung und Ausrichtung
Das Leben stellt uns vielfältige Herausforderungen, die ich grundsätzlich als Wachstums- und Entwicklungschancen betrachte. Manchmal geht es jedoch auch darum, etwas einfach so zu akzeptieren, wie es ist. Annehmen und Abschiednehmen sind ebenfalls wesentliche Teile des Lebensprozesses.
Für eine klare Begleitung, Coaching, Beratung oder Aufstellungsarbeit erachte ich den eigenen Bewusstseinsprozess als grundlegend. Klarheit mit mir selbst und eine umfassende Auseinandersetzung mit meinen eigenen Themen eröffnen mir die Möglichkeit, mein Gegenüber besser zu erkennen und ihren oder seinen Weg wertfrei, wohlwollend und offen zu begleiten.
Meine persönliche Ausrichtung, die mich seit 30 Jahren privat wie professionell antreibt und motiviert, ist die Wiedererlangung persönlicher Wahl. Denn durch die eigene Wahl entstehen Handlungs- und Entscheidungsfreiheit sowie die überaus freudvolle Möglichkeit, das eigene Leben zu gestalten. Aus meiner Sicht grundlegende Freiheiten.
Ein wichtiger Teil meines Weges war auch die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich oder familiär übermittelten Bewertungsmustern. Viele dieser Bewertungen wirken oft unbewusst und prägen unser Selbstbild, unsere Beziehungen und unsere Entscheidungen. Diese Muster zu erkennen und zu hinterfragen eröffnet die Möglichkeit, in eine tragende Beziehung zu sich selbst zu kommen. Daraus kann eine selbstverständliche Selbstwertschätzung entstehen – im Bezug auf den eigenen Körper, die eigene Geschichte und auch auf gesellschaftliche Rollenbilder.
Erfahrungen aus meinem Leben
Durch mein Muttersein habe ich mich intensiv mit den Themen Erziehung, kindliche Entwicklung, Bedürfnisse und die Begleitung kindlicher Erfahrungsräume beschäftigt. Die Herausforderungen des Familienlebens sowie die Rollen als Frau, Mutter, Partnerin und die Dynamik in Paarbeziehungen haben meinen Blick für die vielfältigen Lebensrealitäten von Eltern geschärft. Dazu gehören Themen wie Care-Arbeit, tragende Beziehungen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Selbstfürsorge und Selbstwertschätzung.
Grundverständnis meiner Arbeit
Durch die Beschäftigung mit unseren menschlichen Grundbedürfnissen – die weit mehr umfassen als Essen und Trinken – wie Sinnhaftigkeit, Kreativität, tragende Verbindungen, Zugehörigkeit, Naturerfahrung, Bewegung und Selbstfürsorge, hat sich mir ein umfassendes Verständnis unseres menschlichen Daseins eröffnet. Dieses Verständnis bildet heute die Grundlage meiner Arbeit.
In der Achtung und Wahrnehmung unserer Bedürfnisse liegt aus meiner Sicht ein wesentlicher Schlüssel zu einem selbstverantwortlichen Leben.
Als ebenso wichtig erachte ich es, systemische „Verstrickungen“ zu erkennen und aufzulösen. Dadurch entsteht ein klares inneres und äußeres Feld, aus dem heraus wir bewusst wählen, handeln, gestalten und fühlen können. So werden gute Beziehungen, tragende Bindungen und eine nachhaltige Selbstfürsorge im Umgang mit unseren Bedürfnissen möglich.
Methodik
Ein besonders wertvoller Bestandteil meiner Arbeit ist die systemische Aufstellungsarbeit. Diese Methode ermöglicht es, das gesamte System einer Situation zu betrachten und bislang unerkannte Dynamiken sichtbar zu machen.
Sichtbarkeit ermöglicht es, eine Situation und ihre Zusammenhänge umfassender zu verstehen. Dadurch wird ein bewussterer Umgang mit den eigenen Themen möglich. Auf Grundlage dieses „Sehens“ können Verständnis, Klarheit und Lösungen entstehen. Hier eröffnet sich neuer Handlungsspielraum.
Die Tanztherapie nutze ich nicht primär als Methode in meiner Arbeit, sondern sie trägt meine Begleitung. Durch die Tanztherapie habe ich ein grundlegendes Verständnis von Körper, Bewegung, Verkörperung, Rhythmus, Sinnen, Ausdruck, Selbstwert, Selbstwahrnehmung, Präsenz, Psychosomatik und vielem mehr entwickelt.
Körper und Gefühle
Über unseren Körper erleben wir therapeutische Prozesse. Physische und psychische Blockaden können sich im Körper zeigen und dort manifestieren. Auch Emotionen nehmen wir im Körper wahr und drücken sie physisch aus – „die Seele drückt sich durch unseren Körper aus.“ Letztlich sind wir durch unseren Körper in der Welt präsent; er verleiht uns unsere physische Existenz. Somit ist der Ausdruck unseres Lebens untrennbar mit unserem Körper verbunden: in und durch ihn erleben wir unsere Lebensprozesse – vom Beginn bis zum Sterben. Wir wachsen, reifen, altern und tragen Narben wie Zeichen und Erfahrungen unseres gelebten Lebens.
Auch schmücken und gestalten wir unseren Körper. Auf diese Weise zeigen wir auch unsere Zugehörigkeiten sowohl in unserem Äußeren als auch in unserem persönlichen Stil – etwa in der Verbundenheit zu Freunden, zu Peergroups oder zu Gruppen mit gemeinsamen sozialen oder politischen Anliegen. Zugleich sind wir genetisch geprägt und über unseren Körper mit verschiedenen Gemeinschaften verbunden: mit unserer Familie, unserem Kulturkreis und letztlich mit der Menschheitsfamilie.
Über unseren Körper treten wir auch mit unserer Gefühlswelt in Kontakt. Das Wahrnehmen, Fühlen und Ausdrücken unserer Gefühle, genau wie die Signale des Körpers, sind elementare Aspekte unseres Menschseins.
Ein Gefühl verstehe ich als eine Kraft, als eine innere Bewegung, auch in einer innere Berührung und als Ausdruck unserer Lebendigkeit. Werden Gefühle ignoriert, eingefroren oder unterdrückt, verlieren wir den Zugang zu dieser Kraft.
Oft sind Gefühle durch Kindheitserfahrungen blockiert oder vergraben. Doch auch im Erwachsenenalter können Verletzungen dazu führen, dass Gefühle unterdrückt oder abgespalten werden. Wenn sie wieder ins Fließen kommen, werden sie zu einem kraftvollen und präsenten Teil unserer inneren Welt – unseres Selbst – und fördern so auch die Kommunikation in Beziehungen durch eine vertiefte Selbstwahrnehmung, klareren Selbstausdruck und innere Klarheit. Dies wiederum fördert die Akzeptanz und das Verständnis für die Gefühle des Gegenübers.
Ein wesentlicher Bestandteil eines therapeutischen Begleitung besteht darin, die eigenen Gefühle zu verstehen, ihnen Raum zu geben und sie in das eigene Leben zu integrieren.
Für mich bedeutet körperorientierte Arbeit, den Ausdruck des Körpers einzubeziehen, seine Sprache zu verstehen und im begleitenden Prozess auf seine Signale zu achten. In der Gruppenarbeit integrieren wir regelmäßig körperbetonte Übungen, die Prozesse und Dynamiken unterstützen und zur Integration des Erarbeiteten beitragen. Über den Körper zu arbeiten bedeutet, stets ein „leichtes“ Zu-sich-Kommen, da wir uns damit in den eigenen Fokus stellen.
Verbindung zur Natur
Wir sind Teil der Natur und gehören zu unserer Umwelt, zu unserem Planeten. Wir atmen ihre Luft, ernähren uns von ihr und bewegen uns auf ihr. Durch die Rückverbindung zu dieser Erfahrung und zu diesem Bewusstsein eröffnen sich uns Ressourcen, Sinnhaftigkeit, Zugehörigkeit und Verortung.
Manchmal genügt es, an einem kleinen Rädchen zu drehen, um Vieles in Bewegung zu setzen. Manchmal braucht es ein „Dranbleiben“, um die gewünschte Richtung zu finden.
Berufliche Tätigkeiten
- Seit 2024: Systemische Familien- und Themenaufstellungen für Gruppen
- Seit 2022: Systemische Familien- und Themenaufstellungen mit Figuren im Einzelsetting
- Seit 2019: Workshops im professionellen Kontext (z.B. Teamentwicklung, Leitbildentwicklung, Positionsklärung, Führung und Führungsebenen, Selbstfürsorge am Arbeitsplatz, berufliche Umorientierung, USP-Beratung, Konzeptentwicklung für Lehrgänge, Vermittlung: Mindset und innere Haltung für Pädagogen und systemische Aufsteller*innen)
- Seit 2018: Beratung, Begleitung, Coaching, Systemaufstellungen mit Bodenankern und gestalterischen Mitteln sowie Gruppenarbeit in eigener Privatpraxis in Germering
- Seit 2013: Natur-Coaching und Natur-Kurse
- 2009 – 2018: Leitung Fachbereich Integration an der VHS Germering; Aufbau und Leitung der Kursorganisation, Dozentenbetreuung, Einstufung und Beratung von Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten, Prüfungsorganisation, Prüfungsabnahme, Einbürgerungstests
- 2001 – 2009:
- Mädchenseminare zu Themen der Adoleszenz
- Kinesiologische Kurse für Kinder und Jugendliche mit Prüfungsangst
- Unterricht in Grundlagenkursen Englisch (VHS)
- Unterricht in Deutsch als Zweitsprache
- Mathe und Deutsch: Vorbereitung auf den Qualifizierenden Hauptschulabschluss an der VHS München im Projekt „Quali“ für Jugendliche mit Migrationshintergrund und geflüchtete Jugendlichen
- Hausaufgabenbegleitung für Kinder mit Migrationshintergrund und Lernschwierigkeiten
Ausbildung, Fortbildungen und Weiterbildungen
- 1995 – 2000: Studium der Pädagogik (Erziehungswissenschaften) — Magister Artium. Nebenfächer: Kinder- und Jugendpsychiatrie, Sozialpsychologie. Magisterarbeit: „Körperbearbeitung und -gestaltung junger Mädchen in der BRD“.
- 1995 – 1999: Ausbildung in Tanz- und Ausdruckstherapie (ITA)
- 2003 – 2004: Fortbildung in Kinesiologie (Three in One Concepts)
- 2010 – 2013: Weiterbildung in Naturcoaching
- 2010 – 2017: Weiterbildung im Wahrnehmungstraining
- 2022: Fortbildung im Systemischen Figurenstellen
- 2023 – 2024: Fortbildung im Systemischen Familienstellen
Seit jeher beschäftige ich mich mit Bewegung und Tanz, Meditation in Stille sowie Bewegungsmeditationen, Achtsamkeitstechniken, Naturerfahrungen, kreativem Ausdruck und ganzheitlicher Gesundheit sowie (psycho-)therapeutischen Methoden und Heilwissen aus aller Welt. Meine Interessen sind und waren stets geprägt von der Liebe zum Leben, zur Natur, zum Lernen und zum Ausprobieren und Erfahren. Das Streben nach Bewusstheit begleitet mich seit über drei Jahrzehnten.